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Informationsveranstaltung der BKW vom 27.06.2006 in Utzenstorf

Erkenntnisse aus der Sicht des Vereins Megagas

 

   5. Juli 2006

  • Die Papierfabrik Utzenstorf ist eher Vorwand als Begründung für den geplanten Standort; diese nimmt nur 10 % der produzierten Wärme bzw. des Stromes ab.

  • Es ist mit einem CO2 Ausstoss von ca. 800'000 Tonnen pro Jahr zu rechnen. Dies entspricht in etwa der Menge, die alle Autos der Kantone Bern und SO zusammen ausstossen! Von technisch möglichen Reduktionsmassnahmen war seitens der BKW nicht die Rede.

  • Pro Tag werden rund 7 Millionen Liter Wasser in die Luft verdampft. Woher das Wasser kommt und ob mit Grundwasserabsenkungen zu rechnen ist , bleibt unklar.

  • Nach Aussage der BKW-Verantwortlichen genügen die heutigen Zu- und Ableitungen für den Abtransport des Stroms. Es brauche keine neuen Masten. Der Elektrosmog wird aber infolge der massiv höheren Leistungen enorm ansteigen.

  • Die Höhe, Ausdehnung und Häufigkeit der Wasserdampfsäule ist und bleibt unklar. Der Vergleich mit Gösgen wurde verneint, aber nicht widerlegt.

  • Die Abhängigkeit vom Ausland ist 100 %. Die Schweiz hat kein eigenes Gas, mehr als 25 % der Importe stammen von Russland.

  • Es bleibt unklar ob und inwieweit Stahl Gerlafingen, Sägerei Attisholz, Papierfabrik Biberist angeschlossen werden. Dies ist aufgrund der Distanz und der benötigten Prozesswärme eher unwahrscheinlich.

  • Die Ozonbelastung wird infolge Stickoxidzunahme drastisch steigen. Auch hier war die BKW nicht willens, sich zu heute technisch standardmässigen Massnahmen zur Reduktion zu äussern.

  • Der bereits heute an die zulässigen Grenzwerte heranreichende Lärm sollte nach Aussagen von Herrn Thöni, technischer Leiter BKW, nicht zunehmen.

  • Die Feinstaubbelastung dürfte trotz moderner Filtertechnik ansteigen.

  • Der Industrieschnee wird über längere Zeit ein zunehmendes Problem, obwohl allgemein anerkannt wird, dass die Region bereits vorbelastet ist.

  • Die Anzahl neuer Arbeitsplätze für den Betrieb wird nur noch mit 20 bis 30 angegeben.

  • Das Megagaskraftwerk Utzenstorf wird unverändert als Projekt ohne definitiven Entscheid „verkauft“. Am folgenden Tag hat sich die BKW an einem zusätzlichen Gaskraftwerkprojekt beteiligt und dort betont, dass „Utzenstorf“ für sie Priorität habe.

  • Die Anlage Utzenstorf liefert bei voller Leistung rund um die Uhr 3'000 Gigawattstunden. Das entspricht der heutigen Leistung von Mühleberg.

  • Gaskraftwerke seien zwar ein bewährtes Verfahren zur Elektrizitätserzeugung, aber die Immissionen seien noch weitgehend unbekannt ... (!)

  • Die Bevölkerung wird nicht in das Bewilligungsverfahren einbezogen. Es braucht keine Volksabstimmung. Bewilligungsbehörde sei der anwesende Regierungsstatthalter. Die Anwohner und Leidtragenden haben lediglich Akteneinsichtsrecht. Eine Mitwirkung der betroffenen Bürger und Bürgerinnen bei der Umwelt­verträglichkeitsprüfung ist nicht erwünscht. Die Gemeinden könnten sich im Rahmen des gesetzlich vor­geschriebenen Einspracheverfahrens äussern.

  • Die Befürchtungen haben sich nach dieser Orientierung mehr als bestätigt.

Folienpräsentation BKW - Beitrag als pdf-Dokument

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