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Kräiligen, Bätterkinden, Utzenstorf und Wiler

 

Leserbrief Irene Staub: "Volk erpresst"; erschienen in BZ :

 

Gezielte Falschinformation zu Gunsten Bau Gaskraftwerk
Papierfabrik Utzenstorf führt Bevölkerung hinters Licht

 

In der BZ-Ausgabe vom Donnerstag, 21. September informiert die Papierfabrik Utzenstorf, dass seit Jahresbeginn neu mit dem umweltbelastenden Schweröl geheizt werde. Schweröl sei billiger als Gas, lautet die ökonomische, aber nicht ökologische Begründung. Die umliegenden Gemeinden Wiler und Bätterkinden müssen als Folge davon unangenehme Gestanksemissionen ertragen. Nun plant die Papierfabrik zusammen mit der Bernischen Kraftwerk AG ein überdimensioniertes Gaskraftwerk auf dem gleichen Gelände. Die Bevölkerung wird nun erpresst, indem das neue Kraftwerk mit einem Schlag alle Probleme lösen soll! So einfach lässt sich aber eine kritische Bevölkerung nicht an der Nase herumführen.

 

Die Papierfabrik Utzenstorf will somit der Bevölkerung das geplante Gaskraftwerk als Gestank-Abschaffungsmassnahme verkaufen: Dieses Vorgehen verstrickt sich in mehreren Widersprüchen. Heute wird aus ökonomischen Gründen kein Gas mehr verbrannt, Morgen findet man zufälligerweise als ökologische Lösung den Bau eines riesigen Gaskraftwerkes.

 

Das projektierte Gaskraftwerk verbrennt aus Russland importiertes Erdgas. Gas, das die Papierfabrik bis vor Jahresbeginn selber verbrannte und seither aus ökonomischen Gründen mit Schweröl ersetzt hat. Vorräte von fossilen Energieträgern wie Erdgas nehmen jedoch ab, dies bei gleichzeitiger weltweiter Zunahme der Nachfrage. Ein Versorgungsengpass ist absehbar, ein Anstieg des Erdgaspreises unabwendbar, die Abhängigkeit vom Ausland sehr gefährlich.

 

Die ökologischen Bedenken spielen bei der Papierfabrik scheinbar eine untergeordnete Rolle.
Ist das projektierte Mega-Gaskraftwerk sogar ein gefährlicher Klimakiller? Bei einem 400-Megawatt Gaskraftwerk würden bis zu 1 Million Tonne CO2 (über 2 % des gesamten CO2-Ausstosses der Schweiz!) produziert. Erwiesenermassen wird dadurch auch das Mikroklima der Region verändert, Emission wie Dampf, Stickoxid, Ozonbildung und Feinstaub belasten Mensch und Umwelt.

 

Weshalb prüft die Papierfabrik und die BKW nicht umweltverträglichere und von der Grösse her angepasste Alternativen zum 400-Megawatt Gaskraftwerk? Ein Biomasseheizwerk als Alternative wäre viel umweltverträglicher, benötigt mit Holz einen vor Ort produzierten Energieträger ohne Auslandsabhängigkeit und schafft erst noch mehr Arbeitsplätze.

 

Ich bitte somit die Papierfabrik über Ökologie (Umwelt) und Ökonomie (Wirtschaftlichkeit) objektiv zu informieren und die Bevölkerung nicht für dumm zu verkaufen.

 

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