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Leserbrief Lorenz Perincioli: "Weshalb ist Österreich besser?"


erschienen in BZ am 13.10.2006:

Ausgabe vom 7. Oktober "Im windigen Reich der Zahlenjongleure"

 

"Ein grundsätzlich begrüssungswerter Artikel. Leider verschweigt uns Hanspeter Guggenbühl, dass im umliegenden Ausland die erneuerbaren Energien wie Wind, Biomasse und Photovoltanik aus dem Nischendasein von 1995 zu heutigen Grossproduzenten wurden, und er verschweigt auch, warum das bei uns nicht so ist.

Tatsächlich, im Ausland tut sich etwas! So produziert unser nördlicher Nachbar heute 7 Prozent seines Strombedarfs mit Windkraft, und im Alpenland Österreich sind 80 Mal mehr Windkraftanlagen in Betrieb als in der Schweiz.

 

Was dort dem Besucher auffällt, sind Bauernbetriebe, die als Nebenerwerb ihre südseitigen Dächer mit Photovoltaik-Panel belegt haben. Die Masse machst aus, dass die Erneuerbareen heute im Ausland auch grosse Zahlen schreiben können. Bei uns ist dies anders. Hier verhindern Politiker und Wirtschaftsverbände (Economiesuisse) die Einführung einer kostendeckenden Einspeisvergütung für erneuerbare Energien und damit den Sprung in eine treibhausgasreduzierte, atomfreie Zukunft.

 

Wie Guggenbühl schreibt, ist die Verbrauchsminderung der wichtigste Schritt dazu. Er hebt den Minergie-Baustandard hervor, der ein wichtiger Ansatz dazu ist. Wird aber mit Wärmepumpen geheizt und das Warmwasser mit Strom erwärmt, so kommen wir dem Ziel kaum näher, denn jeder zusätzlich installierte Verbraucher bezieht den Strom aus dem Ausland, aus fossil befeuerten Kraftwerken und AKWs. Viel sinnvoller ist die Nutzung einheimischer Energien, wie Holzpellets aus gepresstem Sägemehl.

 

Für Mehrfamilienhäuser lassen sich zudem Sonnenkollektoren zur Warmwasseraufbereitung und Heizungsunterstützung kostendeckend einsetzen und sollten eigentlich obligatorisch sein. Optimiertes Energiemanagement kann auch sehr erfolgreich sein, auch finanziell. So hat ein Gruppe von 50 Hotels im Berner Oberland dank gezielter Sparmassnahmen innert sechs Jahren den jährlichen Heizölverbrauch um 530'000 Liter verringert und damit den CO2-Ausstoss um 18 Prozent reduziert. Gleichzeitig senkte sich auch der Stromverbrauch um 2.4 Prozent (www. enaw.ch, www.hotelpower.ch).

 

Das Rezept lautet deshalb: Gezielte Energieoptimierung und kostendeckende Einspeisevergütung für erneuerbare Energie."

 

 

 

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